10.03.2019 Áb in den sonnigen Süden!?


Heute sind wir nun tatsächlich gestartet,  mit der ganzen Familie – ab in den sonnigen Süden . . !

(Start: km 20.866)

Wir fahren über die A 24  vorbei am ehemaligen Grenzübergang Gudow, an Ludwigslust und an der Raststätte Stolpe, die fast noch so existiert, wie zu DDR-Zeiten

….Dort haben wir auf den Busfahrten nach West-Berlin immer Rast gemacht und sind über die Brücke zur Raststätte rübergegangen, heute ist auch auf dieser Seite ein Rasthof und eine Brücke über die Autobahn gibt es auch nicht mehr . . .

 

 

 

Um 13:15 Uhr fahren wir einen Rastplatz an und haben großes Glück, weil hier gibt es McDonalds und „Free WLan“ und so ist die Fußball-Übertrag vom Stadt-Derby zwischen St. Pauli und HSV gesichert – „Ick freu mir“, erst schaue ich alleine, bis sich dann Hazly zu mir gesellt

 

Gegen 16:30 Uhr kommen wir auf unserem ersten Stellplatz an, beim Landgasthof Zum alten Krug in Potsdam, Hauptstr. 2 – Ortsteil Marquardt

Den Platz teilen wir uns mit einem weiteren Camper, ganz indyllisch am Stadtrand gelegen mit Blick auf Felder, sogar WLan funzt hier und der Platz inkl. Storm kostet „nur“ 10 Euronen

Was leider nicht passt, ist das Wetter . . . denn hier schüttet es, was es nur geht – schade, hätten wir doch sonst noch einen Sparziergang durch an angrenzenden Park bis hin zum Schloß machen können . . .

. . . na schaun mer mal, wie es morgen früh aussieht – wenns trocken ist, dann machen wir das einfach noch nach dem Frühstück, bevor wir weiterfahren in Richtung Tripitz, wo wir uns für die nächste Nacht einen Camperplatz ausgesucht haben!

 

Auf dieser Reise wollen wir uns ja überwiegend selbst verpflegen und nicht, wie bei den vorherigen Reisen jeden Abend Essen gehen!

Um uns darauf „einzugroven“, gab’s als erstes denn mal Nudeln mitTomatensoße und Krautsalat  . . . lecker wars auch!

 

 

 

Trotzdem werden wir jetzt noch den Landgasthof aufsuchen und ein Feierabendbierchen zischen, bei den Preisen von 2,50 € für ein „Frischgezapftes“ . . .

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Montag, 11. März 2019 – Weiterfahrt zu unserem nächsten Etappenziel

(Start: km-Stand 21.122 – 10:30 Uhr)

In den frühen Morgenstunden gegen 8:30 Uhr Frühstücken wir gemütlich um dann die Fahrt bis in den Raum Gera fortzusetzen.

Da das Wetter heute nicht so wirklich tolle ist, entscheiden wir uns während der Fahrt, doch direkt nach Gera zu fahren obwohl die Stadt einige km von unserem eigentlichen Kurs entfernt liegt.

Wir fahren durch das schöne Havelland, die unendliche Seenlandschaft – rüber über die Elbe, vorbei an Leipzig, rein nach  Sachsen Anhalt, rechts lassen wir die Burg Weissenfels liegen, erreichen dann Thüringen und fahren weiter bis zum Hermsdorfer Kreuz auf die A 4 Richtung Gera.

Hier stehen wir auf einem Camper-Stellplatz neben einem Firmengelände, nur wenige Meter von der Straßenbahn-Haltestelle entfernt. Diese nutzen wir auch, weil das Wetter leider mal wieder noch so tolle ist, um in die Stadt zu fahren und hier machen wir einen ausgiebigen Rundgang:

Barocke St.-Salvator-Kirche  #  Zwei Österreicher am Markt  #  Kultur- und Kongresszentrum

Französisches Spezialitäten-Restaurant # Rutheneum # Altes Säulengebäude # Kittel Schule mit getrennten Eingängen für Jungen und Mädchen (links-Jungs/rechts-Mädchen)

 

Auf dem Heinweg aus der Stadt kaufen wir uns noch eine Flasche Rotwein und ab geht’s  in die Straßenbahn zurück zum Stellplatz. Heute Abend gibt es  bei uns geräucherte Forelle mit Kartoffeln und Rühei . . . wir werden immer besser, was das Zubereiten vom Essen anbelangt . . . YES!

 

 

 

Dienstag, 12. März 2019 Weiterfahrt nach Wettstetten

Bevor wir heute weiterfahren, ist erstmal noch Arbeiten angesagt  . . .

. . . und wir kommen erst gegen Mittag los!

Wir sind heute um 16:00 Uhr mit meinem Cousin verabredet in Ingolstadt und das sind nur kanppe 300 km Fahrt, also locker zu schaffen – dachten wir jedenfalls

 

Bevor wir jedoch auf die Autobahn A 9 fahren, sehen wir den Abzweiger nach „Tripitz Industriegebiet Nord“ wo in es Rodaborn die älteste Autobahn Raststätte Deutschland gibt, die ja sehr sagenumwogen ist – wen es interessiert, kann hier die Details nachlesen: „Bratwurstverkauf über den Zaun“ http://www.hermsdorf-regional.de/autobahn-rasthof/raststaetten/rodaborn/index.html – allerdings gibt es dort heute auch keine Wurst mehr über Zaun . . .

Nach dieser (erfolglosen) Exkursion geht’s jetzt aber direkt auf die A 9 und in
Richtung München, vorbei an schneebedeckten Feldern und von Thüringen rein nach Bayern und entlang einer Umleitung, weil die Autobahn wegen eines Unfalls vorrübergehend gesperrt ist . . . zu unserem großen Glück fahren wir „mit“ google und „Tante Google“ weiß ja ALLES und so leitet sie uns souverän um den Stau herrum

 

 

 

Allerdings verlieren wir dadurch natürlich etwas Zeit und kommen erst um 16:30 Uhr bei meinem Cousin an, der bereits seinen Stellplatz für uns geräumt hat . . .

. . . unser Camper fügt sich doch ideal in die Wohnlandschaft ein – oder?

 

Abends läd uns mein Cousin zum Essen ein – Ristorante – Pizzeria – MIO, Schelldorfer  Str. 23, 85139 Wettstetten . . .

. . . wir hier mal auf der Ecke ist, sollte dort unbedingt einkehren! Die machen nicht nur mega lecker Pizzas sondern haben auch eine größere Auswahl an Vegetarischen Speisen – ich habe eine Auberginen-Mozzarella-Parmesan überbacke Kreation mit Tomatensoße gegessen und die beiden Jungs -natürlich- Pizza  . . .

Mittwoch, 13. März 2019 Weiterfahrt in Richtung Passau

(Start: km 21.676 – 9:45 Uhr)

 

 

Nach einem gemütlichen Frühstück und einem Selfie setzen wir unsere Fahrt über die A 93 und A 9 Richtung Österreich fort!

 

Wir kommen vorbei am Kernkraftwerk Isar, durch den Bayrischen Wald und direkt durch die Innenstadt von Passau . . .

. . . mit einem fast 7m langen WoMo eine etwas eigenwillige Fahrt, weil die Straßen teilweise gerade mal für ein Fahrzeug ausgelegt sind und nicht nur wir mit Übergröße unterwegs sind, sondern auch einige LKW’s . . . . „irgendwie“ kommen wir da durch und es geht über die B 130 entlang der Donau ganz idyllisch weiter.

 

Auf der Strecke finden wir im kleinen Örtchen Pyrawang einen kleinen Parkplatz unterhalb einer Kirche und direkt an der Donau, hier machen wir Mittagspause…

Am frühen Nachmittag erreichen wir dann über die B 131 unseren Stellplatz am Ortsrand der Marktgemeinde Ottensheim auf einem alten Mühlengelände

 

 

 

 

Da wir rechtzeitig dran sind, machen wir einen Sparziergang in die Stadt und an der Donau entlang