Tour 19.12.-30.12.2018 durch 4 Länder

Am Mittwoch den 19.12. sind wir am späteren Vormittag zu unserer ersten „großen“ Reise mit unserem Camper gestartet!

Angedachtes Ziel – Dresden . . . leider waren wir im Feierabendverkehr stundenlang auf der Berliner-Stadtautobahn (110) „gefangen“, so dass es schon dunkel war bevor wir die Hauptstadt verlassen hatten…

Michael hat dann während dieser Stop-and-Go-Fahrt einen neuen Camper-Stellplatz im kleinen Städtchen Lübbenau gefunden, direkt an der Spree.. Der Stellplatz lag direkt am Bahnhof und wurde im Camperführer schon als laut eingestuft, uns bleib aber nix anderes übrig, denn es war jetzt wirklich schon zu spät um noch weiterzufahren und wir waren ja „schlagfertig“, insofern werden wir schon schlafen können.

Das Städtchen war jetzt zur Winterzeit leider ausgestorben, allerdings haben wir beim Rundgang durch die Stadt gesehen, welche Gastromonische Hightlights die Stadt hat und direkt auch mit Biergärten idyllisch an der Spree gelegen sowie Möglichkeiten für Kanufahrten und ähnlichem ….

…wie schon erwähnt, waren die Restaurants im Winterschlaf – was natürlich sehr schade war, allerdings hatten wir dennoch Glück, denn das Italienische Restaurant direkt im Bahnhof hatte geöffnet und war sehr gut besucht, wir haben gerade noch so einen Tisch bekommen. Ich habe eine AntiPasti-Platte gestellt und bekam eine sehr kunstvoll dekorierte Platte (siehe Bild) Im Sektglas aufgespießte Melonenspalten mit Schinken belegt

Der Kellner hat uns vor dem bezahlen und nach dem bezahlen mit Grappa versorgt, so dass wir tatsächlich die richtige Bettschwere hatten … dachten wir zu mindest, doch schon beim ersten Zug der vorbei gefahren ist hatten wir das Gefühl der fährt direkt durch unser Wohnmobil …Halleluja, und dann erst die Güterzüge – unglaublich, welche Lautstärke das in einer „stillen Nacht“ verursacht. Irgendwann ist die Nacht dann vorbei und wir freuen uns aufs Frühstück! Gestern hatten wir beim Rundgang einen Bäcker gesehen, ich also den Jogging-Anzug und die Laufschuhe an und los geht’s … und er hat tatsächlich geöffnet, also gibt’s lecker Brötchen zum Frühstück

Donnerstag, 20.12.2018

Dann geht die Reise weiter und heute wollen wir in PRAG ankommen – na dann schaun mer mal. hat tatsächlich geklappt!

Hier haben wir einen Camperplatz direkt in der Stadt, auf der Elbinsel angefahren – mit Wasser, Abwasser, Strom und WLan für 25 € die Nacht
Nachdem wir unseren Camper abgestellt haben, machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt, die Straßenbahn 5 fährt direkt oberhalb des Camperplatzes ab und bringt uns in 20 Minunten in die Stadtmitte

und wir laufen hier die Weihnachtsmärkte ab bis hin zur Karlsbrücke und natürlich rüber auf die andere Seite, es ist schon unglaublich was hier in der Stadt los ist – leider finden wir hier kein Restaurant, es ist in dem Bereich alles auf Tourismus ausgelegt, darauf hatten wir keine Lust . . . also gibt es heute Suppe und ein Gläschen Wein im Camper, auch was feines – hier ist es ruhig auf der Elbinsel und wir können gut schlafen

Freitag, 21.12.2018

Gestern Abend noch, haben wir unsere Reiseroute umdisponiert und wir fahren nicht nach Bratislava, sondern direkt richtig Richtung Österreichischem Grenzübergang Brünn –

was wir allerdings keinem raten möchten! Die Autobahn A1 von Prag zur Österreichischen Grenze ist so „auf“,  aufer geht’s schon gar nicht mehr! Bei den Schlaglöchern dürften wir hier in „Good Old Germany“ höchsten 30 km fahren und dort lautet die Geschwindigkeitsbegrenzung 80 km . . !? Mit einem PKW mag das ja noch auf der linken Spur gehen?! Aber mit einem WoMo auf der rechten Spur und die LKW’s hinter einen, die ja sowieso mit 100 km über die Autobahnen knattern ist das echt mehr als „spuky“, wir hatten echt Sorge vor einem Achsbruch – gott-sei-dank ist alles gut gegangen- 

– und sind in Wilfersdorf „gelandet“, hier gibt es einen Stellplatz direkt am Schloß zum Preis von 4,00 Euro – die wir in einem Briefumschlag beim Schloßeingang in den Briefkasten stecken müssen, weil wir zu spät dran sind und kein Personal mehr da ist!

Schöne Lage es ist fast schon idyllisch, weil es etwas geschneit hat und wir hier auf eine verschneite Landschaft schauen können. Wir sind natürlich die einzigen Besucher dieses Stellplatzes . . . und parken direkt unter einer Laterne, dass mag Gudrun immer sehr gerne!?

Natürlich machen wir auch hier einen Bummel durch den Ort! Einige interessante Restaurants gibt es hier, nur wenige Meter vom Stellplatz entfernt!
Wir kehren in der Hasienda ein, trinken einen Gin-Martini-Cocktail und ein Krügerl Bier, bevor wir dann den „Heimweg“ antreten und uns heute einige Stullen schmieren zum Abendbrot.

Und ich kann es gar nicht glauben, dass wir hier nicht ein einziges Foto gemacht haben . . . !?

Samstag, den 22.12.2018 

Heute morgen setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen im Laufe des Nachmittages, Eibiswald in der Steiermark, die Heimat meines Mannes . . !

 

 

War es gestern in Wilfersdorf noch eisig kalt, stiegen die Temperaturen während der Fahrt zwischendurch auf 11 ° + plus (unglaublich!)

 

 

 

Wir machen noch einmal Zwischenstop auf einem Autobahnrastplatz

Und schon sind wir angekommen . . .

Michael @ home . . !

Hier in der Steiermark haben wir Weihnachten verbracht und ausgiebige Sparziergänge gemacht . . .

Verlaufen kannst du dich hier nicht, jeder Weg führt Richtung . … Schilcher, dem berühmt berüchtigen Wein hier aus und in der Steiermark . . Zu Hause . . .  hier gibt es Hund und Katz

Nach einigen Tagen Aufenthalt in der Steiermark treten wir den Heimweg an, allerdings machen wir noch einen Abstecher nach Bratislava, um unseren Networker-Freund zu besuchen . . .

Abends gehen wir gemeinsam essen im Hungarian-Austrian Monarchy Style Restaurant: Jó bástya csárda, Bratislavská in interessanter Atmosphäre . . . 💁‍♀️ und reichhaltiger Auswahl an leckerem Essen 🍽
Schaut euch bitte einmal die Spreisekarte an, ein Buch aus 32 Seiten . . . 📓 Link zur Speisekarte – http://bit.ly/2Fa5ANl 👀
. . . . allerdings auch klar, da wir uns hier das Essen selbst zusammenstellen mussten, gibt es 20 Rubriken – beginnend mit:
Das beste von der Kaiser-Königlichen Monarchie 🙃

Nach einer längeren Nacht (zumindest für unser Networker-Freund und Michael) ging’s dann nach einem gemeinsamen Frühstück  weiter, bzw. zurück nach Österreich und zwar nach Linz!

 

 

Hier standen wir auf einem Parktplatz direkt an der Donau. . .

Natürlich machen wir auch hier wieder einen Stadtbummel und kaufen bei Jendrak

„Das Haus der Original Linzer Torte“ etwas Süßes für unsere Nachbarin ein!

 

 

 

Zu Abend gegessen haben wir im „josef“, wo es so voll war, dass wir nur noch einen Platz am Tresen bekommen haben und das Essen war sehr lecker – wie auch auf den Bildern zu sehen ist

Am nächsten Tag geht’s weiter und wir kommen bis Bayreuth, hier stehen wir wieder auf einem Parkplatz auf dem die für WoMo’s aufgewiesenen Plätze bereits besetzt waren und einigen Wohnmobile bereits auf „normaler“ Parktfläche standen und das haben wir dann auch einfach so gemacht . . als Neulinge kennen wir uns mit den Gegebenheiten ja noch nicht so gut aus . . !?

Zu Abend gegessen haben wir im „Wolfenzacher“ einem „schicken“ Restaurant in der Stadt, welches  besondere kulinarischen Spezialitäten auf der Speisekarte hat wie z.B.: Wild-Curry-Wurst Kartoffel-Spieß oder Fränkische  Tapas  . . .

. . . es war echt sensationell lecker – mmmmmmh!   Und wir hatten auch hier wieder Glück, dass wir den letzten nicht reservierten Tisch bekamen, alle Gäste die nach uns kamen wurden „abgewiesen“

Danach sind wir dann noch weiter durch die Stadt gebummelt und in einer BierKneipe hängen geblieben . . . wo ein Fußball-Spiel von Liverpool übertragen wurde – toller Abend in Bayreuth . . . wenn wir mal wieder auf der Ecke sind, kehren wir garantiert in beide Restaurationsbetriebe – so viel ist schon mal sicher . …

Weiter geht es gleich am nächsten Tag, eigentlich wollten wir in Neuruppin noch eine Nacht bleiben, aber wir machen hier nur einen Zwischenstop, etwas die Beine vertreten und eine Kleinigkeit essen, dafür kehren wir im Klosterhof ein, wo uns echte Hausmannskost erwartet

Da wir jetzt allmählich auch unsere beiden Mädels vermissen, fahren wir nach dem Essen gleich weiter, die letzten  km und kommen dann am späteren Abend zu Hause an und werden freudestahlend begrüßt . . . irgendwie auch schön, wieder alle zusammen zu sein.